Auf den Spuren der Penzberger Mordnacht – 28. April 1945
Angesichts des 80. Jahrestages der „Mordnacht“ und als Abschluss der Deutschlektüre „Dunkelnacht“ von Kirsten Boie ging es für die Klasse 10B nach Penzberg, wo sich in der Nacht vom 28. Auf den 29. April 1945 das bis dato dunkelste Kapitel der Penzberger Stadtgeschichte ereignete.
16 Frauen und Männer verloren ihr Leben – ermordet von den fanatischen Anhängern des totalitären Regimes der Nationalsozialisten in der „Penzberger Mordnacht“. Diesen 16 Menschen ist es zu verdanken, dass die gegen die eigene Bevölkerung gerichteten Zerstörungspläne der Nationalsozialisten verhindert werden konnten.
Ausgehend von der original erhaltenen Bergarbeiterwohnung von 1920 und dem Raum der „Mordnacht“ im Museum wurden auserwählte Wohnorte der Ermordeten aufgesucht, bei denen vor drei Jahren für jedes der 16 Opfer ein Gedenk-Stein in den Gehwegen eingelassen wurde. Der Themen-Spaziergang führte weiter zum Penzberger Rathaus und endete am Mahnmal „An der Freiheit“.